Pädiatrie

Als seit bald 20 Jahren in Gilching etablierte Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zur Gesundheit des kindlichen und jugendlichen Organismus sowie zur optimalen Entwicklung Ihres Kindes – mit Schwerpunkt Prävention .

Pädiatrie
im Previmed Gesundheitsforum

Individuelle Behandlung und Beratung

Die persönliche und individuelle Behandlung unserer kleinen Patienten und die Beratung der Eltern sind uns extrem wichtig. Im Rahmen der Pädiatrie sowie als Ihre Kinderärzte und Jugendmediziner nehmen wir Ihre Sorgen und Anliegen sehr ernst. Mit viel Einfühlungsvermögen, Engagement und Herzlichkeit schaffen wir eine angenehme und freundliche Atmosphäre, in der sich Kinder wie Eltern gleichermaßen wohlfühlen können.

Pädiatrie bei PREVIMED

Unser Leistungsspektrum in der Pädiatrie ist geprägt durch die klassische Schulmedizin und die entsprechenden Behandlungsmethoden, erweitert auf unsere speziellen PREVIMED „Goldstandards“. Dabei spielt die ganzheitliche Betrachtung von Krankheitsbildern in einem intensiven Austausch mit den Eltern eine elementare Rolle. Als an Studien beteiligte Praxis verfügen wir über Zugang zu modernsten Forschungsergebnissen und Behandlungsmethoden – um Ihrem Kind, gleich ob Baby oder Teenager, in jedem Alter bestmöglich gerecht zu werden.

Pädiatrie – für Babys & Kleinkinder

Die ersten Monate im Leben eines Kindes sind von einer enormen Entwicklung geprägt. Aus einem schutzbedürftigen Säugling wird in nur zwölf Monaten ein aktives kleines Kind. Genießen Sie diese wunderbare Zeit, staunen Sie und freuen Sie sich über die fabelhaften Fortschritte Ihres Kindes. Im PREVIMED Gesundheitsforum für Kinder- und Jugendmedizin begleiten wir Sie als Ihr Kinderarzt während dieser Baby- und Kleinkindphase gern besonders intensiv und beratend. Für Eltern geht diese Zeit – speziell beim ersten Kind – mit viel Unsicherheiten einher.

Spätestens ab der U3-Vorsorgeuntersuchung sind wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie darin, dass Ihr Kind sich prächtig und gesund entwickelt. Ob Schnupfen, Husten, Fieber, Infekte, Impfen, Kinderkrankheiten, Prävention oder Wachstums- und Entwicklungsfragen – es macht keinen Sinn, wenn Sie sich unnötige Sorgen machen. Kommen Sie einfach bei PREVIMED vorbei oder nutzen Sie in akuten Fällen unsere Akuttermine per Telemedizin. Gemeinsam klären wir, was Ihr Kind jetzt benötigt und wie wir ihm am besten helfen können.

Die 8 Entwicklungsschübe im ersten Jahr

Als Kinderärzte beobachten wir, dass Babys im ersten Lebensjahr etwa acht verschiedene Phasen bzw. Entwicklungsschübe durchlaufen. So ein Schub kann zwischen einer und fünf Wochen andauern. Während dieser Phasen tut sich mächtig etwas im Organismus – das Kind wächst! Die Babys fühlen sich dadurch verunsichert und neigen zu häufigem Quengeln, Weinen und der starken Sehnsucht nach der vertrauten Geborgenheit der Eltern.

Hier ein Überblick:

Um die 5. Woche herum vollzieht das Baby einen ersten Entwicklungsschub. Vielleicht können Sie beobachten, dass Ihr Kind sich Dinge und Menschen nun häufiger und intensiver ansieht oder es aufmerksamer Geräuschen lauscht. Das erste Lächeln hängt damit ebenso zusammen wie die ersten Freudenjauchzer, die es hören lässt.

Wieder kündigt sich ein Entwicklungsschub an: Der Kopfumfang des Babys nimmt innerhalb kürzester Zeit gewaltig zu – sein Gehirn wächst. Alle Sinne entwickeln sich weiter, und plötzlich ist das, was vertraut war, neu. Ihr Kind kann nun in Bauchlage seinen Kopf selbstständig für kurze Zeit oben halten oder sogar zur Seite drehen. Da es nun viel besser sehen kann, entdeckt es seine Hände und Füße.

Die gute Nachricht vorweg: Dieser Schub verläuft kürzer als der vorhergehende – einige Babys kehren bereits nach einem Tag, andere nach einer Woche zum Normalprogramm zurück. Dass Ihr Baby anders ist als sonst, verwundert kaum. Denn es kann von heute auf morgen besser sehen, hören, denken und sich bewegen. Bei vielen Babys muss das Köpfchen jetzt kaum noch gestützt werden. Sie können häufig einen Gegenstand, der sich bewegt, mit den Augen verfolgen oder mit beiden Händen danach greifen.

Die Abstände zwischen den Schüben werden nun länger, dafür kann ein Schub nun bis zu fünf Wochen dauern. Ihr Baby macht riesige Fortschritte beim Sehen, Greifen, Fühlen und Tasten. Es ist sehr aktiv. Viele Kinder rollen sich jetzt vom Rücken auf den Bauch.

Sicher haben Sie sich in den letzten Wochen über Ihr unkompliziertes Baby gefreut. Doch nun steht der nächste Schritt an. Ihr Baby begreift auf einmal Zusammenhänge: Es vergleicht und beobachtet, kann kurze Aufforderungen wie „Komm!“ oder „Nein!“ verstehen und stellt damit eine Verbindung zwischen Wort und Handlung her. Wenn Mama oder Papa den Raum verlässt, protestiert es lautstark.

In dieser Phase lernen die meisten Babys, immer mehr zu denken wie die Großen. Sie erkennen Tiere und Dinge und bemerken, dass sie mit Menschen kommunizieren können. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie ihm die Nähe und den Halt geben, die es bei der Flut von Neuem dringend braucht. Erkunden Se zusammen Unbekanntes, sprechen und singen Sie viel mit Ihrem Baby.

Wenn dieser Entwicklungsschub vorüber ist, können Babys auf einmal enorm viel Neues: Die meisten von ihnen zeigen zum ersten Mal auf Dinge, wenn sie diese benennen. Viele Babys starten jetzt auch schon erste Versuche, sich selbst anzuziehen und machen beim Selberessen große Fortschritte. Wichtig: Nehmen Sie sich Zeit, wenn Ihr Baby Ihnen stolz seine neu gewonnenen Fertigkeiten vorführen möchte!

Es lohnt sich auch diesmal, Ihr Kind genauer zu beobachten, ob und inwiefern es seine Fähigkeiten erweitert hat. Vielleicht kann es Ihnen schon signalisieren, dass es nach draußen möchte, indem es seine Schuhe bringt. Viele Kinder füttern auch Puppen oder Tiere und nehmen dabei die Rolle der Eltern ein. Toll: Von heute auf morgen können Kinder plötzlich still sitzen und für etwa drei Minuten einer Geschichte lauschen.

„Die 8 Entwicklungsschübe“ sind eine Auszug aus „Das große Babybuch“ von Dr. med. Manfred Praun und Birgit Gebauer-Sesterhenn, erschienen © 2019 im Gräfe und Unzer Verlag, erweiterte und aktualisierte Neuausgabe.

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Pädiatrie – für Kinder & Schulkinder

Neben der körperlichen Gesundheit und einer positiven Entwicklung sind in dieser Phase im Leben Ihres Kindes vielfältige Themen relevant – wie die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, die psychische Entwicklung ebenso wie wichtige Aspekte rund um Kindergarten und Schule. Speziell der Übergang vom Kindergarten zur Schule markiert für Kinder einen neuen Lebensabschnitt. Für sie beginnt jetzt eine qualitativ neue und ausgesprochen fruchtbare Entwicklungsphase, in der die grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Umgang mit sich und der Welt erworben werden.

Im PREVIMED Gesundheitsforum für Kinder- und Jugendmedizin sehen wir uns in dieser Phase besonders gefordert. Und so geht es uns nicht allein um erstklassige Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen Ihres Kindes. In erster Linie wollen wir gemeinsam mit Ihnen dazu beitragen, dass Ihr Kind in dieser herausfordernden Phase seines Lebens die beste Grundlage erhält, gesund zu einer starken Persönlichkeit heranzureifen.

Wir helfen mit, dass Kinder groß und stark werden.

Pädiatrie bedeutet immer auch Prävention

Damit Ihr Kind gesund aufwachsen kann, sieht der Gesetzgeber von dessen Geburt bis zu seinem 18. Lebensjahr verschiedene Vorsorgeuntersuchungen vor. Mit der neuen Kinderrichtlinie verbesserte sich seit 2016 nicht nur die medizinische Untersuchung, sondern es tritt auch die emotionale und psychosoziale Entwicklung des Kindes in den Vordergrund. Verhaltensauffälligkeiten und Risikofaktoren für psychische Erkrankungen können damit früher erkannt und Eltern entsprechende Hilfen angeboten werden.

Mehr zur Prävention

Wir setzen höchste Standards in der Pädiatrie

Bei PREVIMED befolgen wir nicht nur die Vorgaben der neuen Richtlinie zu den Vorsorgeuntersuchungen, sondern erweitern diese Vorsorgemaßnahmen sowie entsprechende Dokumentationen und Beratungsgespräche um unsere eigenen, besonders hohen Qualitätskriterien. Sie und Ihr Kind erhalten bei uns Zugang zu neuesten Entwicklungstests, modernsten Vorsorgemaßnahmen und erweiterter Prävention, wie z. B. einem Nierenscreening im Säuglingsalter oder einer umfassenden Schilddrüsendiagnostik im Schulkind- bzw. Teenageralter.

Pädiatrie – Jugendmedizin für Teenager

Jugendmedizin ist bei PREVIMED Schwerpunktthema

Zu erwachsen für den Kinderarzt? Zu jung für die Allgemeinmedizin? Kranke Jugendliche fallen häufig in ein Versorgungsloch. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren finden oftmals nicht mehr die gute medizinisch-therapeutische Versorgung vor, die sie aus ihrer Kinderzeit kennen. Dabei passiert gerade in dieser Zeit extrem viel in Körper und Psyche.

Auf dem Weg in ein erfülltes, kraftvolles Erwachsenenleben

In der Jugend werden die Weichen für ein gesundes Erwachsenenleben gestellt! So können körperliche Störungen wie beispielsweise Adipositas oder eine Schilddrüsenfehlfunktion – bleiben sie unbehandelt – massive physische wie psychische Auswirkungen auf Schule, Ausbildung, Studium und das gesamte weitere Leben haben. Deshalb sind auch die Jugend-Vorsorgeuntersuchungen J1 und J2 so elementar.

Warum Jugendmedizin so wichtig ist?

Die Jugendmedizin stellt eine Unterdisziplin der Pädiatrie dar. Sie umfasst medizinische, psychosomatische, psychische und psychosoziale Fragestellungen und stellt an uns Kinder- und Jugendmediziner:innen im PREVIMED Gesundheitsforum besondere Anforderungen. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Jugendliche altersgerecht zu behandeln – nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Denn welcher Jugendliche geht schon gern zum Kinderarzt und sitzt mit Kleinkindern im Wartezimmer? Deshalb gilt:

Jugendmedizin ist bei uns babyfreie Zone! Wir verfügen über eigene Bereiche, die allein den Jugendlichen vorbehalten sind.

Jugendgerechte Behandlung altersspezifischer Erkrankungen

Zu den Schwerpunkten im Rahmen der Jugendmedizin zählen bei PREVIMED die jugendgerechte Behandlung der für dieses Alter spezifischen Erkrankungen wie beispielsweise Akne, Adipositas, ADHS, Wachstumsstörungen, Epilepsie, Schilddrüsenprobleme, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Somatisierungs- und Essstörungen, aber auch die Auseinandersetzung mit Sexualität, den neuen Medien sowie den Folgen von Drogen, Alkohol oder Cybermobbing. Wobei die größten Herausforderungen die Behandlung chronisch kranker Jugendlicher und ihr gut begleiteter Übergang in die Erwachsenenmedizin sind.

PREVIMED Jugendsprechstunde – mehr Raum für Verständnis

Jung zu sein, war schon immer schwierig. In unserer speziellen Jugendsprechstunde geben wir Jugendlichen den Raum, über alles zu sprechen, was sie bewegt. Denn wir sind der Meinung: Das Einzige, was den Jungendlichen oftmals hilft, ist Verständnis. Bedingungsloses Verständnis. Damit ist keine Haltungslosigkeit gemeint, aber die unbedingte Bereitschaft, die Sorgen der Teenager ernst zu nehmen.

Zur Jugendsprechstunde