Allergien

Immer mehr Kinder sind heute von Allergien und ihren zum Teil schlimmen Auswirkungen betroffen. Diese können zu Schwellungen, Hautrötungen bis hin zu schwerer Atemnot führen. Da ist schnelle Linderung gefragt! In unserer Praxis helfen wir Ihrem Kind: zuverlässig, sicher und engagiert!

Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis & Co.

Allergien nehmen zu. Unter ihren Begleiterscheinungen leiden die Kinder zum Teil massiv. Kein Wunder also, dass viele Eltern schon früh wissen wollen, wie hoch das Allergierisiko bei ihrem Kind ist. Vor allem dann, wenn eine erbliche Vorbelastung besteht. Die spielt bei der Entstehung von Allergien tatsächlich eine große Rolle. Durch genaue Haut- und Blutuntersuchungen, apparative Diagnostik und Lungenfunktionstests können wir herausfinden, ob bei Ihrem Kind ein erhöhtes Allergierisiko oder bereits eine ausgeprägte Allergie besteht. Weitere wertvolle Hinweise gibt uns die genaue Familien- und Umgebungsanamnese. 

 

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Schnarchen als Symptom für Allergien

Auch Schnarchen kann ein wichtiger Hinweis auf eine bestehende oder sich entwickelnde Allergie sein. Die Allergie erschwert die Atmung durch die Nase. Das Kind atmet vermehrt durch den Mund. Liegt es beim Schlafen dann auf dem Rücken, rutscht die Zunge in den Rachen, und es kommt zu Schnarchgeräuschen. Im Prinzip eine harmlose Symptomatik, die aber durchaus ernste Hintergründe haben kann. Gut, wenn Eltern sensibel auf erste Anzeichen reagieren. 

Unerwünschter Etagenwechsel vom Heuschnupfen zum Asthma

Je früher eine Allergie erkannt wird, umso besser. Sonst droht womöglich ein sogenannter Etagenwechsel. Dieser stellt eine echte Gefahr bei nicht oder zu spät behandelten Allergien dar. Gemeint ist damit das Risiko, dass die Allergie von den oberen Atemwegen (Nase) auf die unteren Atemwege (Lunge) übergreift. Die entzündlichen Prozesse in den oberen Atemwegen verlagern sich dann auf die tiefer gelegenen Bronchien bzw. die Lunge – und können dort zu dauerhaften Gewebeschädigungen führen.

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Diagnostik & Therapie bei Allergien 

Jedes Kind ist anders. Und auch die Therapien lassen sich nicht in ein Schema F pressen. Uns ist es sehr wichtig, individuell auf Ihr Kind und seine spezifischen Symptome einzugehen – und darauf aufbauend eine genaue Diagnostik zu erstellen. An erster Stelle der Therapie steht für uns immer die Allergenvermeidung. Eine Ernährungsumstellung bei Nahrungsmittelallergien oder eine Umgebungssanierung bei anderen Allergenformen kann schon enorm hilfreich sein. Auch können wir – unter bestimmten Voraussetzungen und bei engagierter Mitarbeit der Eltern – die sogenannte orale Hyposensibilisierung zum Einsatz bringen. In der Tablette enthaltenene Allergene werden dabei täglich über die Mundschleimhaut aufgenommen und erzeugen im Immunsystem des Kindes eine Toleranz. Wir setzen sie nur dort ein, wo sie wirklich angeraten ist. Ein weiterer, letzter Ausweg aus der Allergie sind entsprechende Medikamente. 

Subkutane Hyposensibilisierung

Die subkutane Hyposensibilisierung erfolgt per Spritze unter die Haut (d.h. subkutan): Dabei spritzen wir dem Kind zur Desensibilisierung eine Dosis des diagnostizierten Allergens als Lösung in den Oberarm. Verträgt Ihr Kind die verabreichte Dosis gut, können wir bei der nächsten Injektion bereits eine etwas höhere Menge spritzen. Durch diese sehr vorsichtige, schrittweise subkutane Hyposensibilisierung können sich die Symptome schon in der ersten Behandlungsaison deutlich verbessern. 

Schützen, unterstützen, helfen

Was immer unsere kleine Patienten benötigen, bei uns bekommen Sie Hilfe: Um mit der Allergie gut leben zu können und um unbeschadet und ausgeglichen groß zu werden. Und wir unterstützen Sie als Eltern mit Rat und Tat dabei, die Allergie möglichst gelassen in den Alltag zu integrieren.